Blick voraus


ELTER-UNSER – FAMA 4–2017

Das wohl bedeutendste Gebet des Christentums hat viel an Selbstverständlichkeit verloren. Einst schon im Kindesalter auswendig gelernt, geht es zwar oft (noch) leicht von den Lippen – selbst nach jahrelanger Distanz zu Kirche und Gottesdienst. Aber es gibt einiges, was heute nicht mehr so einfach nachvollzogen werden kann. Die Fragwürdigkeiten beginnen schon mit der Anrede Gott*es: Wie lässt sie sich mit unterschiedlichen Vater-Bildern und -Erfahrungen vereinbaren? Welches könnte eine stimmigere Gott*esanrede sein? Darf der Wortlaut dieses uralten Gebets überhaupt hinterfragt oder gar verändert werden? Diesem möglichen Stolperstein folgen mehrere andere. Die im November erscheinende FAMA macht sich Gedanken, dröselt auf und verortet das Gebet in heutige Kontexte.

Arbeitstitel – das Heft erscheint Anfang November